Es ist eine kleine Zeitenwende: Zum ersten Mal haben die Menschen in Deutschland ihre täglichen Einkäufe häufiger bargeldlos bezahlt als mit Bargeld. Das zeigt die aktuelle Studie „Zahlungsverhalten in Deutschland 2025“ der Deutschen Bundesbank, veröffentlicht im Juli 2026. 55 Prozent aller erfassten Einkäufe liefen ohne Bargeld.
An deiner Theke spürst du diese Entwicklung vermutlich längst. Immer öfter wird die Karte gezückt, das Handy aufgelegt oder die Smartwatch hingehalten, auch für zwei Brezeln und einen Kaffee. Zwar wird beim täglichen Einkauf, in der Gastronomie und im Straßenverkauf laut Studie noch immer am häufigsten bar gezahlt. Aber der Trend läuft klar in die andere Richtung, und er macht vor der Backstube nicht halt.
Die Daten zeigen aber auch, dass Barzahlen weiterhin wichtig ist und bleibt. Es geht also nicht um ein Entweder-oder. Wer allerdings bargeldloses Zahlen nicht oder nur umständlich anbietet, macht es einem wachsenden Teil seiner Kundschaft unnötig schwer.
Die Studie liefert ein klares Bild. Sie zählt dabei alle Alltagszahlungen zusammen, vom Wocheneinkauf über die Online-Bestellung bis zur Restaurantrechnung. Über alles hinweg wurden 2025 nur noch 45 Prozent bar erledigt, sechs Prozentpunkte weniger als bei der letzten Erhebung 2023. An der Ladentheke für den täglichen Bedarf, also auch beim Bäcker, bleibt Bargeld dagegen vorerst das häufigste einzelne Zahlungsmittel. Gemessen am Umsatz ist die Debitkarte inzwischen sogar die Nummer 1. 28 Prozent der Beträge laufen über sie, nur noch 23 Prozent über Bargeld. Und am schnellsten wachsen mobile Bezahlverfahren mit Handy oder Smartwatch: Sie liegen bereits bei 10 Prozent aller Zahlungen, vier Prozentpunkte mehr als 2023.
Knapp ein Viertel der Befragten gab an, im vergangenen Monat nicht überall wie gewünscht bargeldlos bezahlt haben zu können. Jedes Mal steht dann jemand an einer Theke und ärgert sich. Die gute Nachricht: Das ist eine Chance für alle Betriebe, die es besser machen.

Branchenweit wird beim täglichen Einkauf zwar noch am häufigsten bar gezahlt. Mobile Bezahlverfahren wachsen aber am schnellsten, und wer heute schon selbstverständlich kontaktlos zahlt, erwartet das morgen auch für 3,80 Euro an deiner Theke. Ein Mindestbetrags-Schild schickt diese Kundschaft im Zweifel zum Wettbewerber oder zur Tankstelle nebenan.
Kontaktlos zahlen geht schneller als Wechselgeld zählen. In der Mittagsspitze summiert sich das: Jede Zahlung, die ein paar Sekunden schneller läuft, verkürzt die Schlange. Noch mehr Druck nimmt eine Selbstbedienungskasse heraus, an der Kundinnen und Kunden einfache To-go-Käufe komplett selbst abwickeln.
Weniger Barzahlungen bedeuten auch weniger Aufwand nach Ladenschluss: weniger Wechselgeld bestellen, weniger Kassensturz, weniger Wege zur Bank und weniger Fehlerquellen. Zeit, die dein Team lieber in Beratung und Verkauf steckt. Und mit einer Kasse, die alle Zahlarten sauber erfasst, hast du die Umsätze je Filiale trotzdem jederzeit im Blick.
Die Bundesbank zeigt auch: Gerade ältere Menschen und Kundschaft mit wenig digitaler Erfahrung zahlen weiterhin lieber bar. Für eine Bäckerei als Nahversorger heißt das: beides anbieten, ohne Hürden. Die Kunst liegt nicht im Abschaffen des Bargelds, sondern darin, jede Zahlart schnell und unkompliziert zu machen.
Der Weg dahin ist kürzer, als viele denken. Ein modernes Kassensystem bringt Kartenzahlung, kontaktloses und mobiles Bezahlen von Haus aus mit, angebunden an deine Warenwirtschaft, damit jeder Verkauf automatisch in deinen Auswertungen landet. Ergänzt um eine Selbstbedienungskasse für die Stoßzeiten bist du für das Zahlverhalten von heute und morgen aufgestellt.
Deutschland zahlt zum ersten Mal mehrheitlich bargeldlos, und der Trend zeigt klar in eine Richtung. Für deine Bäckerei heißt das nicht Bargeld abschaffen, sondern jede Zahlart schnell und reibungslos anbieten. Wer das heute umsetzt, macht Kunden glücklich, entlastet sein Team und verliert keinen Verkauf mehr an ein „Nur Barzahlung“-Schild. Du möchtest wissen, wie du deine Kasse fit für das neue Zahlverhalten machst? Wir von BBN unterstützen dich gerne dabei.
Quelle: Deutsche Bundesbank, Studie „Zahlungsverhalten in Deutschland 2025“, veröffentlicht Juli 2026.